Das Ich-Konzept von Chiren.Net

 

Das Grundlage für Chiren.Net ist, daß die Erkenntnisse der anerkannten Wissenschaft nicht einfach ignoriert werden, sondern mit in die Überlegungen mit einfließen. Eine wichtige Erkenntnis aus der Psychologie ist, daß es das eine Ich nicht gibt.

 

Norm-Ich

 

Es gibt das sogenannte Norm-Ich. Das gibt dem Menschen die Regeln für richtiges Verhalten vor. Jeder Mensch möchte immer richtig handeln und vor allem ist er auch stets überzeugt, aus seiner Sicht das Richtige zu tun. Er teilt nicht jedem mit, warum er bestimmte Dinge so oder so entscheidet, weil das den anderen nichts angeht. Manchmal weiß er gar nicht, was seine Motivation ist, in einer bestimmten Art zu entscheiden. Wenn man diese Grundlage aber offen legt, kann der Mensch seine Grundlagen erkennen und nachvollziehen. Jeder Mensch hat auch Vorlieben und Abneigungen. Diese entstehen dadurch, was man für richtig und was für falsch hält. Deswegen ist die Norm auch das wichtigste Kriterium bei der Partnerwahl. Die Norm eines Menschen , also die Begründung für konkretes Handeln , ist für andere Mensch nicht ersichtlich, weil der Mensch diese zurückhält. Das Norm-Ich ist also das Bedürfnis der Seele(Psyche) richtig zu handeln . Deswegen heißt es Soul Urge.

 

Ideal-Ich

 

Der Mensch will sich richtig verhalten. Aber er hat auch eine Vorstellung davon, wie der Ideal-Zustand wäre. Wenn es diesen Zwang zum richtigen Verhalten nicht gäbe , würde er sich wie das Ideal-Ich verhalten. Im Ideal-Ich spiegeln sich also Wünsche und Träume wieder. Da wird mit Körpersprache nicht lügen können, drücken sich diese Wünsche mit unserer Körpersprache aus. Wenn der Mensch sich wie sein Ideal-Ich verhalten darf, ist er glücklich. Unser Gegenüber analysiert diese nonverbale Kommunikation innerhalb von Bruchteilen von Sekunde und packt den Menschen in eine bestimmte Schublade. Dieser Vorgang ist unbewusst. Hier geht es also um nonverbale Kommunikation und nicht um die Begründungen des Soul Urges, deswegen spricht man hier von Quiet Self , das den ersten Eindruck beim Gegenüber bestimmt.

 

Real-Ich

 

Das Real-Ich , das tatsächliche Handeln, nennt man in der Numerologie das Expression , also Ausdruck. Jede Handlung ist nun eine Kombination aus dem Zwang richtig zu handeln und dem , was mich – kurzzeitig – glücklich macht.. Aus der Selbstsicht handele ich manchmal falsch , womit man auf zweierlei Arten umgehen kann. Entweder kann man dieses „falsche“ Verhalten ignorieren oder man kann seine Norm erweitern. Der Mensch sieht sich immer so, daß er richtig handelt und deswegen ist sein Selbstbild durch seine Norm festgelegt. Erweitert er seine Norm , kann er sein Selbstbild erweitern . Er braucht dazu Feedback von anderen , da ihm selbst sein Ideal-Ich gar nicht bewusst ist und es sich nur aus dem Fremdbild schließen lässt. Dieser Prozeß , die Meinung anderer über sich mit in das Selbstbild zu integrieren, beginnt mit der Pubertät und hält ein Leben lang an. Somit können Sie am ehesten feststellen , was ihre Norm ist, wenn Sie sich selbst in die ihre Kindheit zurückversetzen , da dort der Einfluß von anderen Meinungen noch keine Rolle spielte. Wichtig ist aber , daß das Selbstbild zwar erweitert wird , aber nie einen Zustand erreicht wird , in dem Sie ihre ursprüngliche Norm aufgeben .

Aus der Sicht von anderen Menschen wird sich der Zustand ergeben , daß das konkrete Handeln manchmal der Schublade widerspricht. Wenn die Bindung eng genug ist, macht sich der Mensch die Mühe, diesen ersten Eindruck zu korrigieren. Manchmal geschieht das auch unfreiwillig in Beziehungen. Nach einiger Zeit erkennt der eine Partner , daß das Real-Ich nicht zur ursprünglichen Vorstellung passte. Der Partner steht nun genau vor derselben Alternative wie man selbst . Entweder ignorieren oder die Schublade erweitern.

Die Fähigkeiten , die ein Mensch hat , ergeben sich aus dem Real-Ich und somit ist es ganz entscheidend , daß der Mensch erkennt : „Ich handele falsch , aber das kann ich gut.“ Somit entdeckt man seine eigenen Talente aufgrund von Feedback von anderen. Die anderen Menschen kommen auch auf Sie zu, weil Sie etwas können , was diese Menschen brauchen . Somit ist etwas für andere zu tun , immer gleichzeitig auch etwas für sich tun , denn es gibt mir mehr Kompetenzen über meine Talente und gibt Gelegenheit meine Norm zu erweitern.

 

Life Path

 

Diese 3 Ichs zusammen bezeichnet man Identität. Und diese Identität hat nun einen Lebensweg zu gehen. Die Identität ist das Auto , das einen Highway fährt. Beulen und Kratzer aufgrund von falsch genommener Kurven und Gegenverkehr prägen besonders , wenn das Auto noch sehr neu ist. Sprich am Anfang des Lebens ist der Einfluß der Umgebung so groß, daß diese Beschreibung der Straße einen großen Teil der Persönlichkeit ausmacht. Dieser Teil der Persönlichkeit lässt sich lebensgeschichtlich erklären. Man spricht von einer Grundprägung in den ersten 7 Jahren des Lebens. Das Sie die Fähigkeiten dieser Zahl haben, ist Ihnen jeder Zeit bewusst.